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Mir fällt kein Titel ein

Die Schneeschuhwanderung in Banff ist, nachdem ich bei dem eigentlich Termin wegen schlechten Informationsflusses nicht abgeholt wurde, konnte ich nur zur Mittagstour wechseln und wir haben es sogar bis zum Lift geschafft. Wegen dem starken Wind war der aber geschlossen, also ging es wieder zurück nach Banff wo ich noch 'nen lustigen Tag mit Tobi und ein paar Kumpels von ihm verbracht habe. Nachts ging es dann zum Glück ohne Verspätung des Busses auf nach Kamloops, wo mich Daniela dann morgens abgeholt hat. Es war schön nochmal auf der Farm zu sein und alle wiederzusehen und selbstverständlich gab es ein unglaublich leckeres Abendessen mit den stark vermissten Kartoffeln! Mittags am nächsten Tag wurde ich von Mikey und Natalie dann wieder zum Bus gebracht. Abends bin ich dann in Victoria angekommen, der Hauptstadt von British Columbia, auf Vancouver Island. Die nächste Woche habe ich dann hier in einem Hostel verbracht und habe mir die Stadt angeguckt, die echt schön ist. Besonders die Küsten und der Beacon Hill Park, in dem ich einen wilden Weißkopfseeadler, Pfauen und Eichhörnchen sehen konnte. Selbst in einer Großstadt wie Victoria gibt es mehr Tiere in freier Wildbahn als bei uns überhaupt. :P Am Freitagabend bin ich mit Timo, einem Work and Traveller aus Kiel, zum Hockeyspiel Victoria gegen Kelowna gegangen. Es war zwar die Junioren-Liga, aber die Spieler sind einen Schritt davor in die National-Liga aufzusteigen, von daher war es, selbst für mich als Laien zu sehen, ein gutes Spiel. Den selben Abend hat mich dann noch eine Erkältung heimgesucht, also habe ich die zwei letzten Tage im Hostel verbracht und am Montag fit weiterreisen zu können. Früh morgens ging da mein Bus und abends bin ich dann in Sointula auf Malcolm Island mit der Fähre angekommen, wo mich Kathleen abgeholt hat. Ich konnte abends zwar nichts von meinem neuen Heim sehen, dafür war der Blick den nächsten Morgen umso toller. Die Farm liegt mitten im Wald, etwas abseits von der "Stadt", also ist ein toller Fensterblick garantiert. Mit hier wohnt Lynn, eine Freundin von Kathleen und momentan ihre Mutter, die zu Besuch ist. Es wurden gerade neulich erst einige Bäume auf dem Grundstück gefällt, also ist für mich ordentlich Holz zum Hacken da. Ansonsten helfe ich im Garten mit Kompost, Unkraut und Sträuchern stutzen und alles mögliche was so anfällt. Im Moment wächst eigentlich kein Gemüse, außer etwas Grünkohl, allerdings gibt es noch einige Hühner und außerdem jeweils zwei Hunde und Katzen. Es ist echt unglaublich, meine Tierhaarallergie scheint komplett weg zu sein, sonst könnte ich mich hier bestimmt nicht aufhalten bei den ganzen Tierhaaren. Heute bin ich mal einen der vielen Wanderwege lang gegangen vorbei an schönen Seen und durch den atemberaubenden Regenwald hier. Es ist echt ein schöner Ort hier, perfekt zum Entspannen, aber auch mit genug zu tun. Ich werde hier wahrscheinlich um die 3 Wochen bleiben, aber die genaue Weiterreise ist noch nicht geplant. Der letzte Monat ist schon angebrochen, die Zeit ging dann doch sehr schnell rum und in 30 Tagen sitze ich im Flieger nach Island! Mit Inken werde ich mich da doch nicht treffen können, da die vom Pferd gefallen und sich das Becken gebrochen hat. Aber alleine werde ich mich da denke ich auch ganz gut zurechtfinden. Ich freu mich auf die letzten Wochen meiner Reise, aber auch schon wieder auf zu Hause und mein nächstes Abenteuer in Marburg.

25.1.14 07:36, kommentieren

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Ski foarn!

Der letzte Abend war echt schön, auch wenn nicht alle kommen konnten. Es gab lecker zu Essen und es war wirklich lustig. Den nächsten Tag habe ich dann noch ein paar Sachen besorgt und nach einer großen Portion Rest-Gulasch ging's dann zum Flughafen. Mein Flieger hatte 1 1/2 Stunden Verspätung, aber die Sache hatte auch etwas Gutes. Als wir gestartet sind war es dann natürlich schon dunkel und die Stadt war durch die ganzen Straßenlaternen wunderschön beleuchtet. Da um die Stadt herum ja wirklich nichts ist, war es einfach wie ein heller Fleck mitten in der Dunkelheit. Auch den Sonnenuntergang konnte man am Horizont noch ein bisschen sehen, die Farben waren wirklich eindrucksvoll. In Calgary anzukommen war nach 2,5 Monaten Yellowknife fast ein bisschen merkwürdig, besonders wenn man die Flughäfen verglichen hat. Yellowknife's Flughafen war so schön klein und vertraut und in Calgary kam dann gleich ein richtiges Großstadt-Feeling auf, eigentlich ja selbstverständlich. Die -4°C hab ich dann auch als ziemlich mild empfunden und der Schnee war viel schöner und weicher als im kalten Norden. Ich bin dann ins Hostel und habe mich auch leider nicht mehr mit Manuel getroffen, da er krank war und den nächsten Tag früh arbeiten musste. Den nächsten Morgen ging's dann nach dem Frühstück direkt zum Bus und auf in die Rocky Mountains nach Lake Louise! Tobi hat mich abgeholt und dann hatten wir erstmal 'nen gemütlichen Abend mit Kicker und Billard im Aufenthaltsraum. Er arbeitet in der Lodge am Berg und ist in der Angestellten-Unterkunft untergekommen, wo er in einer WG mit 6 anderen wohnt, wovon tatsächlich nur einer Deutsch ist und die anderen alle Kanadier. Die sind alle wirklich nett auch wenn die WG etwas chaotisch ist :D Geschlafen habe ich dann auf der Couch im Wohnzimmer, die zwar etwas zu kurz ist, aber trotzdem recht gemütlich. Da Tobi das Wochenende immer frei hat, sind wir den nächsten Tag dann erstmal das Skigebiet angucken gegangen und dann zum See und dem Chateau. Vorher haben wir uns Schlittschuhe geliehen und haben dann auf dem See ein paar Runden gedreht. Die Aussicht in den Bergen ist einfach unglaublich. Ich kam genau richtig, da es die Tage vorher gerade frisch geschneit hat und so der ganze Schnee auf den Tannen lag und der Himmel strahlend blau war. Danach haben wir uns das Hotel noch von Innen angeguckt und sind dann wieder zurück. Diese Nacht konnte ich sogar im Bett von Tobis Zimmergenossen schlafen, da der die Nacht in Banff verbracht hat. Ab Montag musste Tobi dann wieder arbeiten, wobei er Spätschicht hatte, also ein paar Mal mit auf den Berg ist. Ich hab mir dann meine Ski-Ausrüstung ausgeliehen und dann ging's los. Erstmal hatte ich Unterricht und danach bin ich gleich auf den Berg. War vielleicht etwas früh, aber hat echt Spaß gemacht. Ich hätte nicht gedacht, dass das so gut klappt. Beim ersten Mal auf dem Berg hab ich mich auch gleich "verfahren", bin also eine kleine Straße langgefahren, bei der ich die "Closed"-Schilder glatt übersehen hab. Kam aber trotzdem ohne über 'ne schwarze Piste zu müssen wieder unten an. Einmal hatte ich dann noch Unterricht und sonst bin ich einfach selbst im Anfängergebiet, dem "Bunny Hill", oder die grünen Pisten gefahren. In meiner Freizeit in der WG hab ich dann die nächsten Wochen geplant. Habe also ein paar Farmen auf Vancouver Island angeschrieben und auch gleich Zusagen bekommen. Morgen, also Samstag, fahren Tobi und ich dann erstmal nach Banff, wo ich noch eine Schneeschuhwanderung machen werde und dann fahre ich über Nacht nach Kamloops, wo ich bis Montag dann wieder bei Daniela und Ed auf der Farm bleiben kann und danach geht es dann nach Vancouver Island. Soweit ist da erstmal eine Woche Victoria geplant und danach eventuell direkt auf die Farm, spätestens aber eine Woche später. Langsam rennt die Zeit wirklich und ich versuche so viel wie möglich zu sehen. Nebenbei gucke ich dann auch schon nach Wohnungsangeboten für Marburg, denn jetzt ist auch die Zusage für das Studium gekommen! Das war zwar keine Überraschung, aber trotzdem schön. Die letzten Wochen hier werden also alles andere als langweilig!

11.1.14 05:21, kommentieren